Leitbild des Sprachenzentrums

Das Sprachenzentrum sieht sich in erster Linie der Idee der Internationalisierung verpflichtet. Zur Förderung der internationalen Kompetenz bietet das Sprachenzentrum ein breites Spektrum an Kursen, Coaching- sowie Beratungsangeboten an. Diese Formate richten sich an Studierende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Firmen sowie sonstige externe Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Weitere Aufgabenfelder bestehen in der Zertifizierung von Fremdsprachenkenntnissen, in der Erstellung wissenschaftsbasierter Lehr- und Lernmaterialien sowie in fremdsprachenbezogener Forschung. Mit diesem Profil ist das Sprachenzentrum an der Universität Leipzig einer der wichtigsten Akteure im Bereich der Internationalisierung.

Neben der Vermittlung allgemeinsprachlicher Kompetenzen in alten und neuen Fremdsprachen liegt ein Schwerpunkt auf Kursen in berufs- und fachsprachlichen Domänen. Im Vordergrund stehen dabei tatsächliche sprachliche Anforderungen, die spezifische Berufe oder wissenschaftliche Disziplinen mit sich bringen. Durch die Vermittlung der sprachlichen und kulturellen Kompetenzen, die bestimmte Berufsgruppen und wissenschaftliche Fächer für ihr professionelles Handeln benötigen, erwerben die Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer die Fähigkeit zu effizientem, professionellem Handeln in Studium, Wissenschaft oder im Beruf. Fremdsprachliche Kompetenzen und kulturelle Kompetenzen bilden dabei eine untrennbare Einheit.

Bei der Vermittlung internationaler Kompetenz sind die folgenden didaktischen Prinzipien leitend:

Individualisierung: Jeder Lernende verfügt über unterschiedliche Vorkenntnisse, Lernstile und Interessen. Die Angebote des Sprachenzentrums streben an, so gut wie möglich auf individuelle Gegebenheiten Rücksicht zu nehmen.

Autonomie: In letzter Instanz ist jede und jeder Lernende selbst für den Erfolg ihres oder seines Lernens verantwortlich. Die Kurse des Sprachenzentrums beinhalten deshalb grundsätzlich große Anteile von Lernformaten, die die Lernenden eigenverantwortlich absolvieren. Unterstützend begleitet das Sprachenzentrum die Lernenden partnerschaftlich bei der Planung, Gestaltung und Evaluation des Lernens.

Flexibilität: Eine enge Verzahnung von E-Learning mit Präsenzunterricht im Sinne des Blended Learning erhöht die Flexibilität der Lernangebote am Sprachenzentrum. Lernende sollen im Rahmen des Curriculums selbst entscheiden können, wann, wo, mit wem, mit welchen Materialien und mit welchen Methoden sie lernen.

Das Bemühen des Sprachenzentrums um die Förderung internationaler Kompetenz ist getragen von einer kontinuierlichen Weiterentwicklung der Professionalität aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In seiner Tätigkeit berücksichtigt das Sprachenzentrum konsequent aktuelle Forschungsergebnisse.

 

 

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